DRK und Feuerwehr üben am Alten Bahnhof
Das angenommene Szenario:
Am Nachmittag wurde ein Stapler in einer Lagerhalle zum Laden abgestellt. Aufgrund eines technischen Defekts geriet das Fahrzeug in Brand. Durch die starke Hitze- und Rauchentwicklung breiteten sich die Flammen rasch auf innere Trennwände der Halle aus. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch zwei Mitarbeiter im Gebäude, während sich der Rauch zusätzlich im angrenzenden Bürotrakt ausbreitete.
Im weiteren Verlauf der Übung griff das Feuer auf gelagerte Waren über. Regale stürzten ein und beschädigten mehrere IBC-Container, wodurch unter anderem Ameisensäure sowie Pflanzenschutzmittel austraten. Schließlich stand die Lagerhalle im angenommenen Szenario im Vollbrand.
Die Feuerwehr Eutingen war mit allen Abteilungen im Einsatz und trainierte insbesondere die Menschenrettung, Brandbekämpfung sowie den Umgang mit Gefahrstoffen unter erschwerten Bedingungen.
Das DRK unterstützte die Übung mit acht Helferinnen und Helfern. Die beiden Mimen Lasse und Leonhardt wurden geschminkt. Eine Person erlitt nach einem Sturz schwere Beinverletzungen und konnte das Gebäude nicht mehr eigenständig verlassen. Die zweite Person zog sich Verbrennungen sowie eine Schnittwunde zu und zeigte Symptome einer Rauchgasvergiftung. Beide „Verletzten“ wurden durch die Einsatzkräfte versorgt und betreut.
Die Leitungskräfte wie Tobias Plaz, Thomas Fritz und Klaus Schweizer sowie Bürgermeister Tideman zeigten sich mit dem Verlauf der gemeinsamen Aktion sehr zufrieden. Solche Übungen seien wichtig, um die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst weiter zu stärken und für den Ernstfall vorbereitet zu sein.